Spektrum der behandelten Problematiken

Im Laufe meiner knapp 30 Jahre Berufserfahrung als psychologische Psychotherapeutin habe ich Menschen mit einer Vielzahl von Krankheitsbildern behandelt (depressive und Angststörungen, Traumafolgestörungen, Essstörungen etc.).

Weniger Erfahrung habe ich mit Suchterkrankungen und Psychosen. Meine Behandlungsschwerpunkte sind sexuelle Störungen und Paarproblemtiken. Meine verhaltenstherapeutische Ausbildung gibt mir ein breites Fundament an therapeutischem "Handwerkszeug", das ich je nach Person und individuellem Problem zielgerichtet und flexibel einsetzen kann. Darüberhinaus habe ich mir aber auch Methoden anderer Therapierichtungen angeeignet (siehe Aus- und Weiterbildungen), die bei Bedarf zur Anwendung kommen.

Mein Behandlungsspektrum

  • Posttraumatische Belastungsstörungen sind Reaktionen auf traumatische Erfahrungen, die entweder in der weit zurückliegenden Vergangenheit (wie sexueller Missbrauch, körperliche Misshandlung und/oder Erniedrigung) oder auch in der nahen Vergangenheit (z.B. Vergewaltigung) stattgefunden haben.

  • Bei Anpassungsstörungen haben ein schwerwiegendes Lebensereignis (z.B. Tod eines nahen Angehörigen) oder eine andere außergewöhnliche Veränderung (z.B. Trennung, Scheidung) zu einer dauerhaft belastenden Lebenssituation geführt, die von depressiven Symptomen und/oder Ängsten begleitet wird.

  • Affektive Störungen, d.h. Störungen aus dem depressiven Spektrum.

  • Angststörungen, häufig mit Panikattacken, die entweder aus "heiterem Himmel" oder, bei sog. Phobien, speziell in bestimmten Situationsklassen auftreten (z.B. auf offenen Plätzen, in Menschenmengen, Aufzügen, öffentlichen Verkehrsmitteln, sozialen Situationen etc.).

  • Somatoforme Störungen, d.h. wahrscheinlich seelisch (mit-) bedingte körperliche Symptome, bei denen Art und Ausmaß der Beeinträchtigung durch den medizinischen Befund nicht oder nicht vollständig erklärt werden können. Diese Störungen können entweder als hypochodrische Störung (Krankheitsangst), als eine sog. Funktionsstörung eines bestimmten Organs (z.B. Herzneurose, psychogener Reizdarm, psychogener Harndrang) oder als Schmerzstörung auftreten.

  • Sexuelle Störungen gliedern sich in Untergruppen. Sexuelle Funktionsstörungen können sich als Mangel oder Verlust sexuellen Verlangens äußern, als sexuelle Abneigung, als Erregungsstörung (bei Männern Erektionsstörung) und als Orgasmusstörung. Überdies kann es bei Männern zu Störungen beim Samenerguss kommen, der vorzeitig oder verzögert sein oder ausbleiben kann. Frauen können außerdem an Vaginismus ("Scheidenkrampf") oder an Schmerzen beim Eindringen leiden.

  • Unter Störungen der Sexualpräferenz versteht man verschiedene sexuelle Vorlieben: Als Fetischismus bezeichnet man den Gebrauch von Objekten, wenn der Fetisch die wichtigste Quelle für sexuelle Erregung und sexuelle Befriedigung darstellt. Beim fetischistischen Transvestitismus ist es speziell das Tragen von Kleidung des anderen Geschlechts. Exhibitionismus (in der Regel sind heterosexuelle Männer davon betroffen) meint die Neigung, das Genital vor meist gegengeschlechtlichen Fremden in der Öffentlichkeit zu entblößen, ohne aber zu näherem Kontakt aufzufordern. Dagegen wird der Drang, anderen Menschen bei sexuellen Aktivitäten oder Initmitäten zuzuschauen, als Voyeurismus bezeichnet. Bei sadomasochistischen Neigungen werden sexuelle Aktivitäten mit Zufügen von Schmerzen, Erniedrigung oder Fesseln bevorzugt. Die masochistische Variante meint Personen, die diese Art der sexuellen Stimulation gerne erleiden, während die sadistische Variante den aktiven Part des Zufügens von Schmerzens meint. Außerdem werden auch pädophile Neigungen als sexuelle Präferenzstörungen definiert, also die Vorliebe für Kinder, zumeist in der Vorpubertät.                                                                                                                                                            Schließlich wird auch die sowohl bei Männern als auch bei Frauen vorkommende sog. "Sexsucht", die durch ein schwer kontrollierbares, gesteigertes sexuelles Verlangen gekennzeichnet ist, den sexuellen Störungen zugerechnet.

  • Paarproblematiken  werde ich Ihnen in der Rubrik Paartherapie ausführlich erläutern. Obwohl sie häufig mit einem starken Leidensdruck der Betroffenen einhergehen, gelten sie im Gegensatz zu den vorgenannten Störungsbildern nicht als krankheitswertig, so dass Paartherapie nicht von den Krankenkassen erstattet wird.

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